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Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) mit Kindern und Jugendlichen

 

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist ein körperorientiertes Verfahren, in dem Wahrnehmung und Bewegung als Grundlage von Erfahrung und Handlung genutzt werden. Dabei geht es einerseits um die Stärkung des Erlebens, sich im eigenen Körper "zu Hause zu fühlen", anderseits um die Aufarbeitung von Konflikten und um das Erproben von Handlungsmöglichkeiten.

Konzentrative Bewegungstherapie ist geeignet, um Kinder und Jugendliche bei verschiedenen Erkrankungen, in Entwicklungskrisen und in Belastungssituationen zu unterstützen.

Eine Indikation besteht insbesondere bei

Psychosomatischen und Funktionellen Symptomen
• Essstörungen
• Hyperkinetischen Störungen (ADS)
• Depressiven Syndromen
• Ängsten
• Narzisstischen und Borderline Störungen
• Entwicklungskrisen

KBT mit Kindern

Durch den Umgang mit dem eigenen Körper kann eine Verbesserung von Selbstwahrnehmung, des Selbstwertgefühles und der Regulation von Affekten erreicht werden. KBT-Angebote können bei Kindern Erfahrungen von Lust, Erfolg und Kontrolle angeregen. Über Bewegung und spielerische Darstellung können Konflikte, Ängste und Aggressionen ausgedrückt werden und so zur Entlastung beitragen. Zur Unterstützung und Beratung sind regelmäßige Elterngespräche vorgesehen.

KBT mit Jugendlichen

Bei Jugendlichen kann die Akzeptanz des eigenen Körpers, der ja gerade in der Adoleszenz starken Veränderungen unterworfen ist, eine Verbesserung des Selbstwertgefühles und damit auch verbesserte Beziehungen zur Umwelt bewirken.

Die Erfahrung, sowohl aktiv handeln zu können, als auch vertrauensvoll etwas geschehen zu lassen, kann ebenfalls zu einer Linderung von Symptomen führen.

Ziel der Therapie ist es, die Persönlichkeitsentwicklung und ein Gefühl für die eigene Identität zu unterstützen und Lösungsmöglichkeiten für Konflikte zu erarbeiten.

 

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